Veranstalter

Die Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg e.V. ist eine landesweit agierende gemeinnützige Einrichtung, welche sich für die interkulturelle Verständigung und die Partizipation der unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen einsetzt.

Die einzelnen Standorte – vormals die Vereine Begegnungen e.V. in Stuttgart, SüdDialog e.V. in Ulm und der Akademische Dialogkreis e.V. in Mannheim – wurden jeweils von deutsch-türkischen Akademikerinnen und Akademikern aus Baden-Württemberg gegründet und leben vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder und Förderer. Jeder Einzelne trägt mit seinen Erfahrungen zu einem vielfältigen und professionellen Programm bei, welches auf allen gesellschaftlichen Ebenen Brücken zwischen Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen schlagen soll. Die besonderen Situationen der Minderheiten innerhalb einer Mehrheitsgesellschaft werden im Dialog genauso erörtert wie allgemeine Sorgen, Erwartungen und Chancen. Dabei bewirkt das miteinander gesprochene Wort oft mehr als das übereinander geschriebene. Nicht nur deshalb trägt die Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg mit Programmreihen wie den „Stuttgarter Gesprächsabenden“ oder dem landesweit bekannten Kulturfestival „Marktplatz Istanbul“ zu Gesprächsplattformen bei, welche Begegnungen positiver Art ermöglicht werden. Aber nicht nur Gespräche vor Ort, sondern auch Gespräche an historischen, kulturellen und anderen interessanten Orten werden mit Begegnungsreisen gefördert. Die vielfältige Arbeit wird im „Begegnungen Journal“ festgehalten und veröffentlicht. Darüber hinaus zeigt die rege Kooperation mit verschiedenen staatlichen und kirchlichen Institutionen, aber auch mit anderen Vereinen, dass das Wirken der Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg zum Frieden und Verständnis in der Gesellschaft beitragen kann. Die Zukunft gemeinsam zu gestalten ist eine außerordentliche Chance zu einer transkulturellen Gesellschaft, welche die vielfältigen Herausforderungen in Europa und der globalisierten Welt gestärkt annehmen kann.

Ziele

Unsere pluralistische Gesellschaft lebt einerseits von ihrer Diversität, aber andererseits auch von einem Wir-Gefühl, das nur durch einen regen und aufrichtigen Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes gewährleistet werden kann. Dieses Wir-Gefühl brauchen wir heute dringender denn je. Darum setzen wir uns für die Schaffung von gegenseitigem Vertrauen und für eine gelingende Kommunikation zwischen Menschen und mit unterschiedlichen Hintergründen ein. Die interkulturelle und –religiöse Verständigung spielt dabei für uns eine zentrale Rolle. Während diese Verständigung auf der individuellen Ebene oftmals gut gelingt, ist das gesamtgesellschaftliche Bild noch zu oft von Vorurteilen und einem angespannten Diskursklima geprägt. Wir sind der Überzeugung, dass es im Interesse sowohl der Mehrheitsgesellschaft, als auch der Minderheiten ist gegenseitige Vorurteile abzubauen und ein Gesprächsklima des gegenseitigen Respekts zu schaffen. Unser Ideal es ist es dabei gemeinsame Perspektiven für unsere Zukunft auf der Basis der demokratischen Grundordnung und des Grundgesetzes zu finden. Wir möchten:

- in unserer pluralistischen Gesellschaft den Spannungen und Vorurteilen vorbeugen und sie abbauen.
- Personen auszeichnen, würdigen und bekanntmachen, die sich um den Dialog und Frieden verdient gemacht haben.
- Hilfestellungen bieten und durch kompetente Referenten die Wichtigkeit des Interkulturellen und –religiösen Dialogs an Privatpersonen, Vereinen, Schulen und anderen Ausbildungsstätten vermitteln.
- Pädagogen und Sicherheitsbeamten in interkulturellen und –religiösen Belangen fortbilden
- Stellung zu diskriminierenden und extremistischen Handlungen aus allen Richtungen, die sich anschicken das friedliche Zusammenleben zu gefährden, beziehen.
- Die Integration von Zuwanderern durch Vertrautmachung mit der Kultur und der Werteordnung Deutschlands und des deutschen Rechtssystems fördern.

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